Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie

Stand: August 2026

Diese Richtlinie erläutert die Bedingungen für Rücksendungen, Rückzahlungen und Umtauschanfragen bei Bestellungen über homestylehubzone.com.

Sie ergänzt die gesetzliche Widerrufsbelehrung. Zwingende Rechte von Verbrauchern, insbesondere das Widerrufsrecht und die gesetzliche Mängelhaftung, werden durch freiwillige Rückgaberegeln nicht eingeschränkt.

1. Gesetzliches Widerrufsrecht

Verbraucher im Sinne des § 13 BGB können einen Fernabsatzvertrag grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen.

Beginn der Widerrufsfrist

Bei einer Bestellung über eine einzelne Ware beginnt die Frist an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die Ware erhalten hat.

Für Bestellungen mit mehreren Lieferungen gilt:

  • Werden mehrere Waren einer einheitlichen Bestellung getrennt zugestellt, beginnt die Frist mit Erhalt der letzten Ware.

  • Besteht eine Ware aus mehreren Teilsendungen oder Stücken, ist der Eingang der letzten Teilsendung beziehungsweise des letzten Stücks maßgeblich.

  • Bei regelmäßig wiederkehrenden Warenlieferungen beginnt die Frist mit dem Erhalt der ersten Ware.

Fällt das Ende der Frist auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen Sonnabend, richtet sich das Fristende nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.

Erklärung des Widerrufs

Für die Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine eindeutige Erklärung, aus der hervorgeht, dass der Verbraucher den Vertrag widerrufen möchte. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Die Erklärung kann insbesondere per E-Mail oder Brief übermittelt werden. Zur Einhaltung der Frist reicht es aus, dass sie vor Fristablauf abgesendet wird.

Ein Muster-Widerrufsformular kann verwendet werden, ist aber nicht vorgeschrieben. Vollständige Angaben zum Verfahren befinden sich in der Widerrufsbelehrung.

2. Kostenlose Standardrücksendung bei Widerruf

Bei einem wirksam ausgeübten gesetzlichen Widerrufsrecht übernimmt HOMESTYLEHUBZONE die unmittelbaren Kosten der Standardrücksendung.

Für paketversandfähige Waren kann ein vorausbezahltes Rücksendeetikett bereitgestellt werden. Dadurch ist für die vorgesehene Standardversandart keine Vorauszahlung der Rücksendekosten erforderlich.

Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Das bereitgestellte Versandetikett sollte ausschließlich für die zugeordnete Bestellung verwendet werden.

  • Die Rücksendung muss an die in den Rücksendeunterlagen genannte Adresse erfolgen.

  • Eine selbst gewählte Express- oder Kurierleistung wird nicht automatisch übernommen.

  • Mehrere Rücksendungen dürfen nur dann in einem Paket zusammengefasst werden, wenn dies zuvor bestätigt wurde.

Die im Impressum genannte Kontaktanschrift ist nicht automatisch die zuständige Warenannahmestelle. Rücksendungen sollten nicht ohne vorherige Zuordnung dorthin geschickt werden.

3. Rückgabe großer oder nicht paketfähiger Artikel

Kann ein Artikel aufgrund von Abmessungen, Gewicht oder Beschaffenheit nicht mit einem gewöhnlichen Paketdienst zurückgesendet werden, kann eine kostenfreie Abholung organisiert werden.

Für die Terminabstimmung können folgende Angaben benötigt werden:

  • Bestellnummer und Bezeichnung des Artikels

  • vollständige Abholanschrift

  • erreichbare Telefonnummer

  • Informationen zu Etage, Zugang oder erforderlichen Transportwegen

  • Fotos des verpackten Artikels, soweit dies für die Abholplanung erforderlich ist

Der Artikel sollte für den Transport zugänglich und angemessen geschützt bereitstehen. Der mögliche Abholtermin hängt von Standort, Transportdienst und Art des Produkts ab.

Eine eigenständig beauftragte Spedition oder Sonderabholung sollte nur nach vorheriger Abstimmung verwendet werden. Nicht bestätigte Zusatzkosten werden nicht automatisch übernommen.

4. Prüfung der Ware

Während der Widerrufsfrist darf die Ware in dem Umfang geprüft werden, der erforderlich ist, um ihre Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise festzustellen.

Zulässig ist grundsätzlich eine Prüfung, die mit dem Umgang in einem Ladengeschäft vergleichbar ist. Je nach Produkt kann dies das vorsichtige Auspacken, Betrachten, Zusammensetzen zu Prüfzwecken oder ein kurzes Ausprobieren umfassen.

Eine Prüfung sollte nicht mit einer längeren Nutzung verwechselt werden. Hinweise auf einen über die notwendige Kontrolle hinausgehenden Umgang können sein:

  • deutliche Gebrauchs- oder Montagespuren,

  • Verschmutzungen, Flecken oder Gerüche,

  • fehlende Bestandteile oder Zubehörteile,

  • Beschädigungen durch unsachgemäße Handhabung,

  • Veränderungen, Bohrungen, Zuschnitte oder sonstige dauerhafte Anpassungen.

Ein solcher Zustand beseitigt das Widerrufsrecht nicht automatisch. Er kann jedoch zu einem ersatzpflichtigen Wertverlust führen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

5. Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht

Das gesetzliche Widerrufsrecht besteht nicht bei Waren, für die eine Ausnahme nach § 312g Abs. 2 BGB gilt.

Je nach angebotenem Sortiment kann dies insbesondere betreffen:

  • nicht vorgefertigte Artikel, deren Herstellung auf einer individuellen Auswahl oder Bestimmung des Verbrauchers beruht,

  • Waren, die eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten wurden,

  • schnell verderbliche Produkte,

  • versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nach Entfernung der Versiegelung nicht zur Rückgabe geeignet sind,

  • Artikel, die nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gegenständen vermischt wurden.

Eine gesetzliche Ausnahme wird nur angewendet, wenn ihre Voraussetzungen beim konkreten Produkt tatsächlich vorliegen. Das bloße Öffnen einer normalen Verpackung oder eine vorsichtige Funktionsprüfung führt nicht zum Verlust des Widerrufsrechts.

6. Waren mit Gebrauchsspuren oder Veränderungen

Beschädigte, verschmutzte, installierte oder veränderte Waren sind nicht allein aufgrund ihres Zustands vom gesetzlichen Widerruf ausgeschlossen.

Der Zustand kann jedoch bei der Ermittlung eines möglichen Wertverlusts berücksichtigt werden, wenn die Veränderung durch einen Umgang entstanden ist, der für die Prüfung der Ware nicht notwendig war.

Dies kann beispielsweise zutreffen, wenn:

  • ein Artikel dauerhaft montiert und dabei verändert wurde,

  • Bauteile zugeschnitten, gebohrt oder verklebt wurden,

  • eine erhebliche Verschmutzung durch Gebrauch entstanden ist,

  • Schutzfolien oder Versiegelungen entfernt wurden, obwohl dies für die Prüfung nicht erforderlich war,

  • Zubehör oder wesentliche Bestandteile nicht zurückgesendet werden.

Bei mangelhafter oder bereits beschädigt gelieferter Ware gelten diese Grundsätze nicht in derselben Weise. Solche Fälle werden nach den gesetzlichen Mängelrechten beurteilt.

7. Freiwillige Rückgaben außerhalb des Widerrufsrechts

Soweit eine Rückgabe außerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist freiwillig angeboten wird, kann sie von einer vorherigen Prüfung und Zustimmung abhängig sein.

Eine freiwillige Rücknahme kann insbesondere ausgeschlossen oder eingeschränkt werden bei:

  • individuell angefertigten oder personalisierten Artikeln,

  • geöffneten versiegelten Hygieneprodukten,

  • deutlich gebrauchten oder vom Kunden beschädigten Waren,

  • dauerhaft installierten, umgebauten oder zugeschnittenen Artikeln,

  • Produkten, die nicht mehr vollständig oder nicht identifizierbar sind.

Diese Einschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Rechte wegen eines Mangels, einer Falschlieferung oder einer anderen Vertragsabweichung bestehen.

Ein Anspruch auf eine freiwillige Rücknahme außerhalb gesetzlicher Rechte entsteht erst durch eine ausdrückliche Bestätigung für den konkreten Vorgang.

8. Rückgabeanfrage

Vor dem Versand einer Ware sollte die Rückgabe über einen der vorgesehenen Kontaktwege angemeldet werden.

Kontaktstelle:

HOMESTYLEHUBZONE
207 E Alabama St
Abbeville, AL 36310
US

E-Mail: order@homestylehubzone.com

Telefon: +1 (317) 483-8753

Benötigte Angaben

Für die Zuordnung sind regelmäßig folgende Informationen hilfreich:

  • Bestellnummer

  • Name und E-Mail-Adresse aus der Bestellung

  • Bezeichnung und Menge der zurückzugebenden Artikel

  • Erklärung, ob ein Widerruf, ein Mangel oder eine Falschlieferung vorliegt

  • Fotos, wenn die Ware beschädigt, fehlerhaft oder falsch geliefert wurde

Bei einem gesetzlichen Widerruf muss kein Rückgabegrund angegeben werden. Eine freiwillige Beschreibung kann dennoch helfen, den passenden Rücksendeweg auszuwählen.

Vollständige Kartennummern, Kartenprüfcodes oder andere vertrauliche Zahlungsdaten werden für eine Rückgabeanfrage nicht benötigt.

9. Rücksendeanleitung

Nach Zuordnung der Anfrage können Rücksendeinformationen bereitgestellt werden. Diese können abhängig von Größe und Art der Ware ein Rücksendeetikett, eine Abholanweisung oder eine besondere Versandvorgabe enthalten.

Vor dem Versand sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Die Ware sollte transportsicher verpackt sein.

  • Sämtliche zurückzugebenden Bestandteile sollten gemeinsam versendet werden.

  • Das Versandetikett darf nicht auf eine Weise angebracht werden, die den Artikel selbst beschädigt.

  • Alte Versandetiketten und Barcodes auf einer wiederverwendeten Verpackung sollten entfernt oder unkenntlich gemacht werden.

  • Ein Einlieferungsbeleg sollte bis zum Abschluss der Rückgabe aufbewahrt werden.

Die Verwendung der Originalverpackung ist hilfreich, soweit sie noch vorhanden und für den Transport geeignet ist. Das Fehlen der Originalverpackung beseitigt das gesetzliche Widerrufsrecht nicht.

10. Rücksendefrist

Nach Erklärung des gesetzlichen Widerrufs muss die Ware spätestens innerhalb von 14 Tagen zurückgesendet oder übergeben werden.

Die Frist ist eingehalten, wenn die Sendung vor Ablauf dieses Zeitraums an den vorgesehenen Transportdienst übergeben wurde.

Wurde eine Abholung vereinbart, sollte die Ware zum abgestimmten Termin zugänglich und transportsicher vorbereitet sein. Verzögerungen, die allein durch eine fehlende Mitwirkung bei der Abholung entstehen, können bei der weiteren Bearbeitung berücksichtigt werden.

11. Beschädigte Ware

Wird ein Artikel beschädigt geliefert, sollte der Zustand möglichst zeitnah dokumentiert werden. Dadurch lässt sich unterscheiden, ob die Beschädigung während des Transports oder bereits vor dem Versand entstanden ist.

Hilfreich sind insbesondere:

  • Foto der vollständigen Außenverpackung

  • Aufnahme des Versandetiketts

  • Bilder der beschädigten Stelle

  • Foto der Innenverpackung und Schutzmaterialien

  • kurze Beschreibung des festgestellten Schadens

Die Verpackung sollte bis zur Klärung nicht entsorgt werden, wenn eine Prüfung durch den Transportdienst möglich erscheint.

Eine verspätete Meldung führt bei Verbrauchern nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Mängelrechte. Die zeitnahe Dokumentation kann die Sachverhaltsprüfung jedoch erleichtern.

12. Falschlieferung oder fehlende Artikel

Stimmt der Inhalt eines Pakets nicht mit der Bestellung überein, kann dies über den Kundenservice gemeldet werden.

Dazu zählen insbesondere:

  • Lieferung eines anderen Artikels,

  • falsche Farbe, Größe oder Ausführung,

  • fehlendes Zubehör,

  • unvollständige Stückzahl,

  • Artikel, die zu einer anderen Bestellung gehören.

Für die Prüfung können Fotos des Paketinhalts, des Versandetiketts und der Artikelkennzeichnung angefordert werden.

Ein falsch gelieferter Artikel sollte nicht verwendet, montiert oder verändert werden, soweit dies für die Feststellung der Abweichung nicht erforderlich ist.

13. Gesetzliche Mängelrechte

Bei einer mangelhaften Ware gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung. Diese Rechte bestehen unabhängig vom gesetzlichen Widerrufsrecht.

Je nach Sachlage können Verbraucher insbesondere verlangen:

  • Beseitigung des Mangels,

  • Lieferung einer mangelfreien Ware,

  • Minderung des Kaufpreises,

  • Rücktritt vom Vertrag,

  • Schadensersatz, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

Vor einer Minderung oder einem Rücktritt kann grundsätzlich zunächst Gelegenheit zur Nacherfüllung erforderlich sein. Ausnahmen richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Die notwendigen Kosten der Nacherfüllung werden nach Maßgabe des Gesetzes getragen. Freiwillige Rückgabebedingungen dürfen diese Rechte nicht verkürzen.

14. Prüfung eingegangener Rücksendungen

Nach Eingang kann die Rücksendung anhand der Bestellung und des angegebenen Rückgabegrunds geprüft werden.

Dabei können insbesondere berücksichtigt werden:

  • Identität und Vollständigkeit des Artikels

  • beigefügtes Zubehör

  • erkennbare Beschädigungen

  • Umfang möglicher Gebrauchsspuren

  • Übereinstimmung mit der angemeldeten Rücksendung

  • Zustand bei einem gemeldeten Produktmangel

Die Prüfung dient der Zuordnung des Vorgangs und der Bestimmung des zutreffenden Erstattungs- oder Mängelverfahrens.

15. Rückzahlung nach Widerruf

Nach einem wirksamen Widerruf werden die erhaltenen Zahlungen einschließlich der Kosten der günstigsten angebotenen Standardlieferung zurückgezahlt.

Zusätzliche Lieferkosten, die durch die Wahl einer teureren Versandart entstanden sind, werden nicht berücksichtigt.

Die Rückzahlung erfolgt spätestens innerhalb von 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung. Bei einem Warenkauf kann sie zurückgehalten werden, bis:

  • die zurückgesandte Ware eingegangen ist oder

  • ein geeigneter Nachweis über die Absendung vorgelegt wurde.

Maßgeblich ist der frühere Zeitpunkt. Dies gilt nicht, wenn eine Abholung der Ware angeboten wurde.

16. Zahlungsmittel und Banklaufzeit

Für die Erstattung wird grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das bei der Bestellung eingesetzt wurde.

Eine abweichende Zahlungsweise kommt nur in Betracht, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde und dem Verbraucher dadurch keine Kosten entstehen.

Nach technischer Veranlassung der Erstattung kann die Gutschrift je nach Kartenherausgeber oder Zahlungsdienst ungefähr 10 bis 15 Werktage benötigen, bis sie im Kartenkonto erscheint. Diese externe Buchungszeit verändert die geltenden gesetzlichen Erstattungsfristen nicht.

Ist die Gutschrift nach diesem Zeitraum nicht sichtbar, sollte zunächst der Kartenherausgeber kontaktiert werden. Anschließend kann eine Anfrage unter Angabe der Bestellnummer und des Erstattungsbetrags an order@homestylehubzone.com gesendet werden.

17. Möglicher Wertersatz

Hat der Verbraucher die Ware in einem Umfang verwendet, der für die Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht erforderlich war, kann ein dadurch verursachter Wertverlust vom Erstattungsbetrag abgezogen werden.

Eine Kürzung erfolgt nicht pauschal. Berücksichtigt werden dürfen nur:

  • der tatsächlich eingetretene Wertverlust,

  • der Zusammenhang mit dem nicht notwendigen Umgang,

  • Art und Zustand des konkreten Artikels,

  • die anwendbaren gesetzlichen Voraussetzungen.

Normale, für eine Prüfung erforderliche Handlungen begründen keinen Wertersatz.

Ein Mangel, der bereits bei der Lieferung vorhanden war, darf nicht als vom Verbraucher verursachter Wertverlust behandelt werden.

18. Direktumtausch

Ein unmittelbarer Austausch gegen eine andere Farbe, Größe oder Produktausführung wird derzeit grundsätzlich nicht angeboten. Hintergrund ist, dass sich die Verfügbarkeit einzelner Artikel während des Rücksendevorgangs ändern kann.

Für einen gewünschten Produktwechsel ist folgender Ablauf vorgesehen:

  • Zunächst wird die nicht gewünschte Ware im Rahmen des anwendbaren Rückgabeverfahrens zurückgesendet.

  • Nach Prüfung wird die entsprechende Rückzahlung bearbeitet.

  • Der gewünschte Artikel kann als neue Bestellung aufgegeben werden, sofern er verfügbar ist.

Die neue Bestellung ist rechtlich und technisch vom ursprünglichen Kauf getrennt. Preise, Verfügbarkeit, Lieferzeit und Aktionsbedingungen richten sich nach den Angaben zum Zeitpunkt der neuen Bestellung.

19. Ersatz bei Mangel oder Falschlieferung

Geht es nicht um einen freiwilligen Produktwechsel, sondern um eine mangelhafte oder falsch gelieferte Ware, gelten die gesetzlichen Regeln zur Nacherfüllung.

In diesem Fall kann je nach Sachlage eine Ersatzlieferung in Betracht kommen. Ob Nachbesserung oder Ersatzlieferung erfolgt, richtet sich nach dem gesetzlichen Wahlrecht und den Umständen des einzelnen Falls.

Ein solcher Vorgang sollte nicht als gewöhnlicher Umtausch angemeldet werden, sondern als:

  • beschädigte Ware,

  • Produktmangel,

  • fehlender Bestandteil oder

  • Falschlieferung.

Dadurch kann die Anfrage dem passenden Verfahren zugeordnet werden.

20. Annahmeverweigerung

Die Verweigerung der Paketannahme ersetzt nicht in jedem Fall eine eindeutige Widerrufserklärung. Verbraucher sollten ihren Widerruf zusätzlich ausdrücklich per E-Mail oder Brief erklären.

Eine nicht abgestimmte Annahmeverweigerung kann dazu führen, dass:

  • das Paket zunächst beim Transportdienst gelagert wird,

  • keine eindeutige Bestellzuordnung erfolgt,

  • die Rückleitung mehr Zeit benötigt,

  • zusätzliche Transport- oder Lagerkosten entstehen.

Ob solche Kosten vom Erstattungsbetrag abgezogen werden dürfen, hängt davon ab, wer die fehlgeschlagene Zustellung verursacht hat und welche gesetzlichen Regelungen gelten.

21. Fehlgeschlagene Zustellung

Wird ein Paket aufgrund von Umständen aus dem Verantwortungsbereich des Empfängers zurückgesendet, können tatsächlich entstandene Zusatzkosten berücksichtigt werden, soweit dies rechtlich zulässig ist.

Mögliche Ursachen sind:

  • unvollständige oder fehlerhafte Lieferanschrift,

  • fehlende Empfängerkennzeichnung an der Adresse,

  • nicht rechtzeitig abgeholtes Paket,

  • fehlende Mitwirkung nach mehreren Zustellversuchen,

  • Verwendung einer nicht unterstützten Packstation oder Abholadresse.

Eine Kostenbelastung erfolgt nicht, wenn die Rücksendung auf einem Fehler des Verkäufers oder des eingesetzten Transportdienstes beruht.

22. Stornierte oder nicht angenommene Bestellungen

Wurde eine bezahlte Bestellung vor dem Versand wirksam storniert oder vor Vertragsschluss nicht angenommen, wird der betroffene Betrag grundsätzlich über das ursprüngliche Zahlungsmittel zurückgezahlt.

Einzelheiten zu Bearbeitungsstatus und Stornierungsanfragen enthält die Richtlinie zur Stornierung von Bestellungen.

Ist die Bestellung bereits versandt, gelten die Regelungen zum Widerruf, zur Rücksendung oder zu mangelhafter Ware.

23. Kontakt

Rückgabe-, Erstattungs- und Mängelanfragen können über folgende Kontaktwege eingereicht werden:

HOMESTYLEHUBZONE
207 E Alabama St
Abbeville, AL 36310
US

E-Mail: order@homestylehubzone.com

Telefon: +1 (317) 483-8753

Für eine schnelle Zuordnung sollten Bestellnummer und betroffener Artikel angegeben werden. Bei Schäden oder Falschlieferungen können aussagekräftige Fotos die Prüfung erleichtern.